3. Tag vom TFF 2012


Am Sonnabend, dem 7. Juli 2012, dem 3. Tag des TFF (Tanz- und Folk-Festival) hörte es mittags auf, zu regnen. Die ersten Veranstaltungen begannen noch im Regen. Auch Sihasin starteten ihr ca. eineinhalbstündiges Rockkonzert auf dem Neumarkt noch bei Regen. Ihre Musik rockte den Regen weg, so daß etwa in der 2. Hälfte des Konzerts sogar die Sonne schien. Bassistin Jenada und Drummer Clayson Benally von Blackfire boten als Duo Sihasin aus den USA einen mitreißenden Querschnitt ihres Repertoires in Rudolstadt. Gegen Ende des Konzerts kam auch Vater Benally Ol Jones mit auf die Bühne und erntete ebenfalls großen Beifall.

Sihasin auf dem Neumarkt in Rudolstadt

Ein weiterer musikalischer Höhepunkt des Tanzfestsonnabends war nachmittags das Konzert von Hannes Wader im Hof der Heidecksburg, der abends den RUTH-Preis verliehen bekam.
Einziger Kritikpunkt an dieser Stelle an die Veranstalter: Die Bänke im Hof der Heidecksburg hätten bis wesentlich näher an der Absperrung stehen müssen, damit sich nicht vor die erste Bankreihe noch 4-5 weitere Reihen von Leuten mit mitgebrachten Stühlen bilden hätten können. Die Besucher, die sich teilweise über 1 Stunde zuvor trotz Hitze einen Platz auf der 1. Bankreihe gesichert hatten, hatten dadurch nur die Wahl zwischen teils eingeschränkter Sicht und einem unbequemen Platz auf dem Schloßhofboden direkt vor der Absperrung, was das ansonsten sehr schöne Konzert Hannes Waders etwas beeinträchtigte, wofür natürlich Hannes Wader nichts kann.
 
Neben vielen weiteren Veranstaltungen war das Hardrockkonzert der chinesischen Band Er Shou Mei Gui (Gebrauchte Rose) am Abend im Heinepark ein weiterer musikalischer Höhepunkt und nicht nur wegen der chinesischen Sprache Neuland in Rudolstadt, sondern vermutlich auch das erste große Heavy Metal-artige Konzert, das Rudolstadt erlebt hat. Die Band mit ihren schrill gekleideten Musikern überzeugte mit ihrer Musik und Darbietung, nur schade, daß die meisten von den Texten trotz ein paar weniger englischer Ansagen nichts verstanden, außer einigen chinesischen Konzertbesuchern, die die bekannte Band aus ihrer Heimat teilweise auch zum ersten Mal live erlebten.



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